Die künstliche Befruchtung - heterologe In-vitro Fertilisation (HIVF)

Unter Heterologe In-vitro Fertilisation (HIVF) versteht man die Befruchtung außerhalb des Körpers mit Samenzellen eines Spenders. Der Patientin werden Hormone zugeführt, damit eine größere Zahl an Eibläschen (Follikel) in den Eierstöcken zu wachsen beginnt. In diesen Eibläschen reifen dann die Eizellen heran. Nach der Follikelpunktion werden schließlich die Eizellen aus den Follikeln entnommen und im Labor mit den Samenzellen eines Spenders zusammengeführt. Die Befruchtung erfolgt daraufhin außerhalb des Körpers. Nachdem die mittlerweile mehrzelligen Embryonen herangewachsen sind, werden diese (maximal 2-3 Embryonen) beim Embryotransfer in die Gebärmutter der Frau zurück übertragen, wo sie sich weiter entwickeln.

 

Ablauf der künstlichen Befruchtung (IVF):

IVF

Um die Erfolgsrate der Behandlung zu steigern, werden die Eierstöcke hormonell stimuliert. Dazu ist eine Injektionsbehandlung notwendig, die dazu führen soll, dass sich mehrere Eibläschen (Follikel) bilden. Dabei bestimmen mehrere Faktoren (Gewicht, Alter, Voroperationen, etc.), welche Medikamente in welcher Dosierung bei Ihnen verwendet werden.

Wie lange dauert die Stimulation?

Die Injektionsbehandlung dauert ca. 9 bis 16 Tage, je nach Stimulationsprotokoll und wie Sie auf die Behandlung ansprechen. In diesen Tagen benötigen Sie täglich 1-2 Injektionen subkutan (unter die Haut), selten drei oder mehr. Durch die modernen Injektionssysteme können Sie diese Injektionen selbst zu Hause durchführen.

Hormonelle Stimulation Stimmedis

Die Reaktion der Eierstöcke wird in dieser Zeit durch Ultraschalluntersuchungen kontrolliert. Wir weisen darauf hin, dass es große Unterschiede gibt, wie die Eierstöcke auf diese Stimulation reagieren können. Die Medikamente und deren Dosierung werden mit größter Sorgfalt ausgewählt und individuell angepasst, dennoch kann es zu Problemen bei der Stimulation kommen.

Mehr Informationen und Videoanleitungen zu unseren Medikamenten finden Sie hier.

Um die letzten Reifungsprozesse der Eizellen zu erreichen, muss eine besondere Injektion 34-37 Stunden vor der Eizellentnahme (Follikelpunktion) erfolgen. Für den Fall, dass die Patientin diese Injektion um mehrere Stunden oder sogar einen Tag versäumt hat: bitte teilen Sie uns diese Information mit !!!, da es sonst passieren kann, dass keine Eizellen gewonnen werden. Wir müssen daher unbedingt VOR der Punktion über das Versäumnis der auslösenden Injektion informiert werden.

Auslösen Eisprung

Welche Probleme können bei diesem Behandlungsschritt auftreten?
Durch die Stimulation mehrerer Eibläschen könnte der Eisprung vorzeitig eintreten und die Eibläschen platzen. Um dies zu verhindern, werden spezielle Medikamente verwendet. Damit kann der vorzeitige Eisprung sehr sicher (jedoch nicht mit 100%iger Sicherheit) verhindert werden. Das Institut übernimmt daher keine Haftung für ein Versäumnis des Eisprungs – auch dann, wenn sich erst unmittelbar vor der Durchführung der Insemination das Versäumnis des Eisprungs herausstellt.
Selbst wenn die Injektion zum exakten Zeitpunkt erfolgt ist und auch kein vorzeitiger Eisprung eingetreten ist: wir können nicht garantieren, dass man bei der Punktion tatsächlich Eizellen findet bzw. dass die Eizellen tatsächlich befruchtungsfähig sind.

Die rechtlichen und medizinischen Voraussetzungen zur Samenspende regelt in Österreich das Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) und das EU-weit gültige Gewebesicherheitsgesetz (GSG)

  •  Der Spender darf keine Infektionskrankheiten haben. Die Samenproben müssen absolut frei von einem Infektionsrisiko sein.
  • Alle Proben werden tiefgefroren und erst nach einer Kontrolle der Infektionsparameter (HIV 1 und 2, HBV, HCV, Syphilis) nach sechs monatiger Lagerung nach dem Einfrieren der letzten Probe für die medizinische Verwendung freigegeben.
  • Das Ergebnis der Samenuntersuchung muss einen Normalbefund aufweisen (WHO Kriterien).
  • Vom Spender müssen alle persönliche Daten aufgenommen werden: Blutgruppe, Rhesusfaktor, Körpergröße, Körpergewicht, Haarfarbe, Augenfarbe und Abstammung. Der Spender darf keiner Risikogruppe angehören (z.B. Drogen, Promiskuität).
  • Pro Spender dürfen höchstens 3 Partnerschaften mit dem Erfolg eines oder mehrerer Kinder behandelt werden.
  • Der Spender muss gesund sein und darf anamnestisch keine erblichen Leiden aufweisen. Sollten in Ihrer eigenen Familie (Familie der Patientin) Erbleiden vorkommen, sprechen Sie uns bitte unbedingt VOR der Behandlung an!

 

Auskunft:
Über die Identität des Spenders darf seitens des Institutes keine Auskunft erfolgen, ebenso erfährt der Spender nichts über die Identität der (empfangenden) Patientin.

Das mit dem Samen des Spenders gezeugte Kind ist auf dessen Verlangen nach Vollendung des vierzehnten Lebensjahrs Einsicht in die Aufzeichnungen zu gewähren. Der Spender ist jedoch nicht verpflichtet, auch nach Offenlegung seiner Identität, Kontakt mit dem Kind aufzunehmen.

In jedem Follikel (=Eibläschen) wächst normalerweise eine Eizelle heran. Durch das Wachsen der Follikel reifen auch die Eizellen heran und werden auf den Augenblick der Befruchtung vorbereitet. Hat die Stimulation zur Ausbildung von ausreichend vielen Follikeln geführt und ist auch die Größe dieser Follikel entsprechend, wird der Tag für die Follikelpunktion festgelegt. Der Eingriff kann entweder ohne Sedierung, mit Sedierungsanalgesie (Dämmerschlaf) oder in leichter Narkose durchgeführt werden, um den Schmerz auszuschalten.

Ablauf der Follikelpunktion:

Unter Ultraschallsicht wird die Spitze einer Hohlnadel durch die Scheidenwand hindurch direkt in die Eibläschen vorgeschoben. Bei diesem Eingriff wird nicht der Follikel selbst aus dem Körper entnommen, sondern dessen flüssiger Inhalt abgesaugt. Mit dieser Flüssigkeit werden die Eizellen in speziell angewärmte Röhrchen gespült. Im IVF-Labor können die Embryologen danach die Eizellen aus der Flüssigkeit aufsuchen und für die bevorstehende Befruchtung vorbereiten.

Häufige Fragen und was Sie alles für die Follikelpunktion beachten müssen, finden Sie in unseren FAQs!

Welche Methoden der Befruchtung gibt es?

Die In-vitro Fertilisation (IVF) – traditionelle Technik

Die Samenprobe wird speziell präpariert, um möglichst alle schnell vorwärts beweglichen Samenzellen zu isolieren und sie auf die Befruchtung optimal vorzubereiten. Jetzt wird den Eizellen, die sich in einem Kulturmedium befinden, ein Tropfen der Samenzell-Lösung zugesetzt. Die Samenzellen finden selbstständig zu den Eizellen und in vielen Fällen gelingt es einer Samenzelle die Eizelle zu befruchten. Diese Methode ist möglich, wenn eine ausreichende Anzahl an schnell vorwärts beweglichen Samenzellen mit normaler äußerer Form in der Samenprobe vorhanden sind.

Am Tag nach der Punktion (Punktion = Tag 0) kann kontrolliert werden, ob und bei wie vielen Eizellen die Befruchtung geklappt hat. Normalerweise kann man dann an der Eizelle die „Polkörperchen“ und zwei sogenannte „Vorkerne“ (Pronuklei) sehen. Oft ist es schwierig zu sagen, ob die Befruchtung geklappt hat. Dann ist es notwendig einen weiteren Tag zu warten, denn oft bildet sich noch ein normaler Embryo.

Die Intracytoplasmatische Spermien Injektion (ICSI)

Wenn durch den Prozess des Auftauens des Spendersamens nicht mehr genügend schnell bewegliche, unauffällig geformte Samenzellen vorhanden sind, wird eine Befruchtung mittels ICSI angeboten. Dabei wird eine Samenzelle mittels Mikropipette in die Eizelle injiziert.

WICHTIG: Auch wenn die Samenzellen alle genannten Eigenschaften erfüllen und wir daher keine Probleme bei der Befruchtung erwarten, kann es dennoch vorkommen, dass nur wenige oder keine Eizelle befruchtet wird. Dies kann dann an der Qualität der Eizellen oder einem genetischen Defekt der Samenzellen liegen.

Eine befruchtete Eizelle entwickelt sich im Normalfall zu einem Embryo weiter. Am Tag 2 (=48 Stunden nach der Befruchtung) befinden sich die Embryonen erstmalig im Mehrzellstadium und hier zeigen sich bereits Unterschiede in Größe und Zellenanzahl. Diese Beobachtungen helfen unseren Mitarbeitern im Labor, die geeigneten Embryonen für den Transfer auszuwählen.

WICHTIG: Diese Unterscheidung ist aber nicht absolut! Manchmal kommt es nicht zur Schwangerschaft, obwohl nur regelmäßig geteilte Embryonen eingesetzt wurden und manchmal kommt es zur Schwangerschaft, obwohl die Embryonen unregelmäßig geteilt waren.

Alle Entwicklungsschritte finden innerhalb der Hülle (Zona pellucida) statt. In den nächsten Tagen teilt sich der Embryo weiter und durchläuft im Idealfall typische Stadien:

  • Tag 3 (= 72 Stunden nach der Entnahme oder nach dem Eisprung): 6. bis 10. Zellstadium
  • Tag 4 (= 96 Stunden): Stadium der Morula = Maulbeere
  • Tag 5 (= 120 Stunden): Blastozystenstadium

Das Blastozystenstadium

Am Tag 5 der Entwicklung zeigt der Embryo im Blastozystenstadium bereits erste Anzeichen, die äußere Hülle zu verlassen. Auch ein menschlicher Embryo muss also aus der „Schale“ schlüpfen („hatching“), weil ansonsten der Fötus keinen Kontakt zur mütterlichen Schleimhaut aufbauen kann.

Embryonalkultur

Der Embryotransfer von einem oder mehreren Embryonen in die Gebärmutter ist ein entscheidender Vorgang in der In-vitro Fertilisation. Ganz besonders wichtig ist dabei die Entscheidung, wie viele Embryonen wieder eingesetzt werden sollen. Dabei bestimmt die Anzahl, das Entwicklungsstadium und die Qualität der Embryonen die Schwangerschaftsrate, aber auch ob es zu einer Einlings- oder Mehrlingsschwangerschaft kommt.

Ist die Blastozystenkultur immer die beste Behandlungsform?

Prinzipiell fühlen sich Embryonen in künstlichen Kulturmedien nicht so wohl, wie in der Gebärmutter oder im Eileiter. Es ist daher wichtig, die Embryonen nur dann 5 Tage zu kultivieren, wenn dies eine bessere Auswahl ermöglicht.
Bitte beachten Sie daher, dass nicht für alle Paare die Blastozystenkultur einen Vorteil bringt. Dies ist nur bei sehr vielen Embryonen eine sinnvolle und vorteilhafte Methode!

Embryotransfer am Tag 2 oder 3:

  • wenn dann bereits klar ist, welche Embryonen die beste Entwicklung genommen haben
  • wenn nur wenige befruchtete Eizellen vorhanden sind (um den Embryonen unnötige Zeit im künstlichen Kulturmedium und Brutschrank zu ersparen)

Embryotransfer am Tag 5:

  • viele Eizellen sind befruchtet und mehr Embryonen gut entwickelt
  • Blastozystenkultur macht Sinn, weil sich erst später zeigt, welche Embryonen sich von diesen am besten entwickeln

Der Embryotransfer von einem oder mehreren Embryonen in die Gebärmutter ist ein entscheidender Vorgang in der In-vitro Fertilisation. Ganz besonders wichtig ist dabei die Entscheidung, wie viele Embryonen wieder eingesetzt werden sollen.

1 oder 2 Embryonen für den Embryotransfer?

Wir empfehlen Ihnen, gut zu überlegen, ob Sie sich 1 oder 2 Embryonen einsetzen lassen wollen. Selbstverständlich ist die endgültige Wahl erst möglich, wenn Sie von uns erfahren haben, wie viele Eizellen befruchtet sind, wie viele Embryonen sich entwickelt haben und wie deren Qualität ist. Zudem müssen wir uns an den Empfehlungen der Österreichischen IVF-Gesellschaft orientieren, was die Anzahl der zu transferierenden Embryonen angeht.

Wir dürfen nur einen Embryo transferieren, wenn
1) Sie jünger als 37 Jahre sind
2) es Ihr 1. oder 2. Versuch ist
3) ein Transfer an Tag 5 (Blastozystenkultur) geplant ist
4) sich Ihre Embryonen gut entwickelt haben

Bitte erwägen Sie den Transfer von einem Embryo auch, wenn
1) Sie bereits ein Kind haben
2) Sie bereits Zwillinge geboren haben
3) ein erhöhtes Risiko für ein Überstimulationssyndrom (OHSS) besteht
4) bereits Operationen an der Gebärmutter durchgeführt wurden (z.B. Myomentfernung) oder eine allgemeine Grunderkrankung besteht (z.B. Diabetes mellitus).

In Einzelfällen kann auch die Entscheidung getroffen werden, dass Sie sich 3 Embryonen einsetzen lassen. Diese Überlegung kann nach zwei oder mehr erfolglosen IVF-Versuchen oder bei höherem Alter (>40 Jahre) erfolgen. Sie müssen sich jedoch bewusst sein, dass auch bei prognostisch schlechteren IVF-Verläufen das Auftreten einer Mehrlingsschwangerschaft mit allen Risiken möglich ist.

Das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft

Im Durchschnitt werden Zwillinge 3 Wochen früher geboren, Drillinge 6 Wochen.
Im Vergleich zu IVF-Einlingskindern zeigte sich bei IVF-Zwillingen (*Ergebnisse aus zwei großen dänischen Studien):

– werden früher geboren und sind leichter bei der Geburt
– werden häufiger durch Kaiserschnitt geboren
– benötigen häufiger eine Behandlung auf der Kinderintensivstation & bleiben länger auf dieser

Diese Unterschiede gelten in noch stärkerem Ausmaß für Drillingsgeburten!
Zwillings- oder Drillingsschwangerschaften bedeuten eine stärkere Belastung für die werdende Mutter. Sie muss sehr wahrscheinlich früher die berufliche Tätigkeit beenden und auch mehr Kontrollen während der Schwangerschaft wahrnehmen.

Bei manchen IVF-Versuchen sind zahlreiche Embryonen vorhanden und so kann es vorkommen, dass nach dem Transfer noch Embryonen in der Kultur sind, die durchaus zu einer Schwangerschaft führen können. Dann besteht die Möglichkeit, diese Embryonen einzufrieren, um sie für einen späteren Versuch zu verwenden.

Können bei jedem Behandlungszyklus Embryonen gefroren werden?

Nein. In ca. 30% der Behandlungen sind überzählige und qualitativ hochwertige Embryonen vorhanden, welche auch kryokonserviert werden können. Wir können Ihnen in den meisten Fällen am Tag Ihres Embryotransfers mitteilen, ob eine Kryokonservierung von überzähligen Embryonen sinnvoll ist und durchgeführt werden kann. Diese findet nach neuestem Stand der Technik im Blastozystenstadium statt. Bitte haben Sie daher Verständnis, wenn wir nicht bei jedem Versuch alle übrigen Embryonen einfrieren.

Ihre Zustimmung bzw. Ablehnung zur Kryokonservierung ist für uns wichtig und hat möglicherweise einen Einfluss auf die Stimulation der Eierstöcke.

Wie entwickeln sich die Embryonen nach dem Auftauen?

Die Methode der Kryokonservierung von Embryonen hat sich in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt, sodass wir Ihnen diese Technik auf medizinisch und wissenschaftlich höchstem Niveau anbieten können. Die Qualität der Embryonen nach dem Auftauen entspricht im Wesentlichen der Qualität vor dem Einfrieren. Dennoch kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass einzelne Embryonen den Vorgang des Einfrierens bzw. Auftauens nicht überleben. Ein geplanter Embryotransfer mit aufgetauten Embryonen wird nur in äußerst seltenen Fällen abgesagt (z.B. wenn nur 1 Embryo kryokonserviert wurde bzw. nur mehr 1 Embryo gelagert ist, welcher den Auftauvorgang nicht überlebt).

 Kryokonservierung

12 bis 14 Tage nach dem Embryotransfer zeigt eine Blutabnahme (getestet wird dabei das Schwangerschaftshormon beta-hCG), ob eine Schwangerschaft eingetreten ist. Am Nachmittag nach der Blutabnahme wird Sie unser Ärzteteam kontaktieren und Auskunft über das Testergebnis geben. Sollten Sie an einem Samstag, Sonn- oder Feiertag ins Labor gehen, erfahren Sie Ihr Ergebnis am darauffolgenden Werktag.


Wichtig zu wissen ist dabei, dass ein erfolgreicher Versuch in der Kinderwunschbehandlung von unzähligen Faktoren abhängt!

Verhältnis Eibläschen – Eizellen:
Grundlage der Behandlung ist die Zahl der Eibläschen (Follikel), die sich durch die hormonelle Stimulation der Eierstöcke gebildet haben. Nicht aus allen Eibläschen kann eine Eizelle bei der Punktion gewonnen werden. Haben sich also z.B. 16 Eibläschen gebildet, kann es sein, dass man nur 12 Eizellen gewinnt.

Verhältnis gewonnene Eizellen – reife Eizellen:
Die Eizellen müssen noch wichtige Entwicklungsschritte vor der Entnahme vollziehen. Dies passiert bei vielen Eizellen, jedoch nicht bei allen. Nur “reife“ Eizellen lassen sich befruchten. Von den entnommenen 12 Eizellen sind also z.B. nur 10 reif (= Metaphase II Stadium).

Verhältnis reife Eizellen – befruchtete Eizellen:
Obwohl reife Eizellen alle Voraussetzungen erfüllen, sind dennoch am folgenden Tag nicht alle davon befruchtet. Dies gilt sowohl für IVF als auch ICSI. Daher kann es sein, dass sich von den 10 reifen Eizellen nur 8 befruchten lassen.

Verhältnis befruchtete Eizellen – Embryonen mit regelrechter Entwicklung:
Die weitere Entwicklung der befruchteten Eizellen unterscheidet sich stark. Nicht alle Embryonen teilen sich regel- und zeitgerecht. Daher kann es dazu kommen, dass sich von 8 befruchteten Eizellen nur 5 Embryonen bis in das Blastozystenstadium am Tag 5 entwickelt haben, die restlichen 3 Embryonen zeigen Stadien, die für diesen Tag in der Entwicklung nicht ausreichend sind.

Verhältnis Embryonalentwicklung – Möglichkeit der Kryokonservierung:
Nachdem 2 von 5 Embryonen im Blastozystenstadium transferiert wurden, bleiben im oben geschilderten Verlauf noch 3 Embryonen im Blastozystenstadium, die kryokonserviert werden können.