Univ. Prof. Dr. Heinz Strohmer

Strohmer

Geboren 1964 in Wien, zwei Töchter (*1996).

Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch

  • Nach Matura und Präsenzdienst Medizinstudium an der Universität Wien.
  • 1990 Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde.
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrpraktikant am Institut für Sterilitätsbetreuung (Univ.Prof.Dr.W.Feichtinger)
  • Erzielung der ersten Schwangerschaft nach Mikromanipulation mittels LASER
  • Universitätsassistent an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde Wien (Univ.Prof.Dr.P.Husslein)
  • Aufbau der IVF-Ambulanz, Aufbau einer Spezialambulanz zur Betreuung von Mehrlingsschwangerschaften.
  • Konsulent in der Pharmaindustrie (Organon GesmbH) – Spezialgebiete Reproduktion, Kontrazeption, Hormonersatz.
  • 1998 Facharzt für Geburtshilfe und Gynäkologie.
  • 1999 Habilitation und Verleihung der Lehrbefugnis als Universitätsdozent für Geburtshilfe und Gynäkologie („Der Einfluss verschiedener Faktoren auf die Kinderwunschbehandlung mit In-vitro Fertilisation – Embryo Transfer (IVF-ET)“)
  • März 2000 Ausserordentlicher Universitätsprofessor
  • Juni 2000 Gründung des Kinderwunschzentrums in der Goldenes Kreuz Privatklinik gemeinsam mit Univ.Prof.Dr. Andreas Obruca
  • 2003 Gründung der „Österreichischen IVF Gesellschaft“ gemeinsam mit Univ.Prof.Dr.Andreas Obruca als gemeinnützige Interessensvertretung der österreichischen IVF Zentren
  • Entwicklung der EDV-Software „Quinni“ „QuinniWeb“ und „QuinniMatch“ zur Dokumentation und Qualitätskontrolle von Kinderwunschbehandlungen. Diese ist mittlerweile in mehreren nationalen und internationalen IVF-Zentren eingeführt.
  • April 2017 Ernennung zum Universitätsprofessor und Lehrstuhlinhaber für „Reproduktionsmedizin“ an der Medizinischen Fakultät der Sigmund Freud Privatuniversität in Wien.

Zahlreiche Publikationen und Vorträge zum Thema Reproduktion und Kontrazeption.

Consultant von internationalen medizinischen Einrichtungen.

Spezialgebiete und Forschungsschwerpunkte:
Reproduktionsmedizin
Dialogstoffe (Proteine und Steroidhormone), über die Eierstock, Eileiter, Gebärmutter mit der Eizelle bzw. dem Embryo kommunizieren
In-vitro Maturation (=Reifung der Eizellen außerhalb des Körpers, damit wäre die Behandlung mit künstlicher Befruchtung möglich, ohne dass die Patientin mit Hormonen stimuliert werden muss)
Kinderwunsch im höheren Lebensalter, Evolution und Funktion der Sexualität, Geburtshilfe, Mehrlingsschwangerschaft